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Anreise und Ankommen in Gangga

Diesmal gab es doch einige Hektik vor der Abreise aber wir haben es schliesslich geschafft unsere 7 Sachen zu packen und die Wohnung samt unseren Katzen Frau Dehler zu übergeben.

Frau Dehler, eine rüstige Rentnerin wird sich in unserer Abwesenheit um unsere beiden Kampfkater Elwood und Fidibus kümmern. Ganz einfach wird es mit unseren beiden Herren nicht werden … am ersten Tag hat sie die Katzen nicht zu Gesicht bekommen doch am Morgen waren die Kroketten weg, also es SIND Katzen in der Wohnung. Der Beweis ist erbracht.

Um es auch uns ein bisschen gemütlicher zu machen sind wir schon am Vorabend nach Zürich gefahren und wollten das Gepäck beim Vorabend Checkin abgeben. Nur der nette Herr am Schalter wollte partout unser Gepäck nicht annehmen…aha falsche Fluglinie. Am 2. Schalter hat es dann anstandslos geklappt. Mit 80 Kg (ohne das Handgepäck) sind wir exakt im Limit. 20 kg Tauchgepäck pro Person, 20 kg Fotoausrüstung und dann bleiben noch 10 kg für jeden für uns. Man soll gar nicht glauben mit wie wenig man auskommen kann – wenn man muss.

Gespannt waren wir auf unseren ersten Flug mit einer A380! Von aussen betrachtet ein dicker Brummer und wirklich riesig. Innen die gleiche Ausstattung die wir schon kannten und der Service ist wie von Singapur Airline nicht anders gewohnt sehr gut. Der Flug war entspannt, ganz ohne Triebswerkprobleme und so sind wir pünktlich in Singapur Changi Airport gelandet und einige Stunden später gings  gleich weiter nach Manado.

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Indonesien hat uns wieder Smile  Netter Empfang am Flughafen, jeder wollte uns wie üblich ein Taxi und ein Hotel andrehen – aber schliesslich haben wir unseren Fahrer gefunden und sind dann mit einem Minibus 1h durch die Insel gehoppelt, anschliessend mit dem Schiff zur Insel Gangga übergesetzt und endlich waren wir in unserem zu Hause für die nächste Woche angekommen.

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und nun folgen die ersten Inselgeschichten ….

Wisst ihr wie der Sand an den Strand kommt?

Also das ist so. Vor Jahrtausend als die Teutonen Indonesien entdeckten brachten sie auch einen Brauch mit. Immer zur Winterzeit wenn die grosse Kälte einbrach wurde draussen auf dem Glatteis Sand gestreut damit niemand umfiel und sich verletzte. Den Eingeborenen hat das eingeleuchtet, dass sie den Brauch übernommen haben. Und so wird jeder Jahr zur Weihnachtszeit säckeweise Sand am Strand verteilt. So und nun wisst ihr wie all der Sand an den Strand gekommen ist. Ihr glaubt mir nicht, hier ist der Beweis!

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Kennt ihr den Lieblingsbaum der Indonesier?

er heisst Oh Tannenpalm. Der wächt überall in Indonesien. Er ist unserem Oh Tannenbaum nicht unähnlich. Unten die Wurzeln in der Mitte der Stamm und oben die Baumkrone. Wenn ihr ganz gut hinsieht erkennt ihr auch die Palmzapfen oben im Baumwipfel.

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Ein Unterschied zum Oh Tannenbaum gibt es aber. Die in Europa üblichen Tannzapfenschlachten zwischen den Teutonen und den Helvetiern sind hier mit den Palmzapfen nicht mehr üblich. So klagten einige Einheimischen nach den Spielen immer wieder über starke Kopfschmerzen und Beulen unbekannter Herkunft.

Hier sehr ihr ein mittelgrossen Palmzapfen

Palmzapfen 

Im Gegensatz zu uns müssen die Indonesier die Oh Tannenpalm auch nicht künstlich schmücken, nein der Schmuck wächst ganz natürlich an den Bäumen.Welch eine Vereinfachung zu uns. Kein Stress mit Auf- und Abbau und denkt daran wieviele Unfälle vermieden werden können durch den Wegfall des Schmückens.

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