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Darwin und der Start

Nach langem, aber planmäßigem Flug via Singapur sind wir am Montag, 13.7.09, in Darwin angekommen. Gegen Mittag haben wir dann unsere Behausung für die nächsten Wochen übernommen. Ein Toyota Landcruiser 4.5l / V8, Turbo Diesel, 4WD (Allrad)  – fährt sich und klingt wie ein echter Lastwagen und das erst recht noch auf der linken Straßenseite. Herzlichen Dank an die Engländern! Weiters noch 2 x 90l Tanks für Diesel und ein 90 l Wassertank mit Trinkwasseraufbereitung. Damit scheinen wir mal gut gerüstet für unsere Nationalpark Touren.

Damit es für uns auch recht heimelig wird, mussten wir natürlich die Standardausstattung “leicht” verbessern und so haben wir den nächsten Tag dann mit ausgedehnter Shopping Tour in Darwin verbracht.

  • Solardusche für unsere geplanten Outbackabenteuer
  • Ein Tritt (Schemel) damit die ältere Generation auch nach den langen Wanderungen noch bequem in den Camper rein kommen – immerhin ist der Einstieg fast 1m über Boden!!!
  • Echte australische Bush Ranger Hüte (faltbar!!) damit wir schon ein bisschen nach Einheimischen aussehen
  • Mückenspray – leider zu wenig wie wir mittlerweile erkannt haben
  • und natürlich nicht zu vergessen die Füllung für den wirklich luxuriösen 80l Kühlschrank; das übliche für BBQs und dazu gehört auch hier ein oder “mehrere” Bier
  • lokale, pre-paid Handynummern und mobiler Internet Zugang für den PC: leider ist es uns bis heute nicht gelungen, die erste Hürde des Aktivierens dieser Karten zu schaffen – was aber auch nicht ganz so tragisch ist, zumal heute der erste Tag mit Empfang für diese Spielzeuge wäre. Aber leider macht Telstra am Sonntag Wartungsarbeiten und so ist es auch heute wieder nix.

Litchfield Nationalpark

Nach Darwin haben wir uns mit dem ersten Nationalpark (NP) versucht und eine schöne Woche im Litchfield Nationalpark verbracht.

Der erste Stop waren die Wangi Falls und gleich die erste Nacht in einem Nationalpark Camp. Das sind Camps ohne Strom und Trinkwasser in diesem Fall aber mit Dusche und WC. Wir hatten einen sehr schönen schattigen Platz. Die Stille und die vielen, vielen Sterne – da es wirklich, wirklich dunkel wird – waren wunderschön. Die Bilder zeigen die Wangi Fall mit dem Pool, den Walk den wir am späten Nachmittag noch um den Pool herum – sehr steil🙂 – unternommen haben und den verdienten Abendschwumm.

Da unser Kühlschrank wieder ein bisschen Power wollte, habe wir unser Lager dann im Litchfield Safari Camp aufgeschlagen. Dort gibt es reges Tierleben mit einem riesigen Schwarm Kakadus und die ersten Kängurus am Abend und vor allem in der Nacht auf dem Weg zur Toilette. Angesehen haben wir uns die Tolmer Falls und weil es so schön war wieder zum Abendschwumm zu den Wangi Falls.

Da wir uns nun schon fast als richtige Bushcamper gefühlt haben, haben wir uns für die nächste Nacht das erste echte 4WD Bushcamp an den Florence Falls ausgesucht. 1km hardcore 4WD Strecke!! Wir waren richtig stolz auf uns, als wir endlich unten in Camp angekommen sind. Kein Strom, kein Wasser, keine Dusche, nur Plumpsklo aber dafür Grillstelle, Stille und Sterne im Überfluss.

Gegen den späten Nachmittag wanderten wir vom Camp zu den Florence Falls. Dort gibt es einen schönen Rundweg der zuerst durch den kühlen und feuchten Regenwald und anschließend durch eine ausgedörrte Buschebene führt. Der obligatorische Abendschwumm fand dann im Plunge Pool an den Florence Falls statt🙂

Sehr früh (8 Uhr!!) am anderen Tag Aufbruch zum Kakadu NP. Bei der Ausfahrt Litchfield haben wir die Termitenhügel (Magnetic Termite Mouds) besichtigt. Sieht zwar fast aus wie auf einem Friedhof, sind aber wirklich sehr große – bis 2m – Termitenhügel. Sie sind wegen dem dem Wärmebedürfnis der Termiten Nord-Süd ausgerichtet. So – das wars aus Litchfield und die nächste Station ist der Kakadu Nationalpark.